Initiative Arbon

Entdecken Sie unsere Ostschweiz-Initiative

Zusammenfassung

Der aktuelle Ressourcenverbrauch der Menschheit führt dazu, dass uns bald die Ressourcen ausgehen werden. In der Schweiz verbrauchen wir das Dreifache dessen, was wir für eine nachhaltige Entwicklung anstreben sollten. Gleichzeitig produzieren wir “Abfall” wie keine andere Spezies auf dem Planeten – es ist ein vom Menschen verursachtes Problem. Future of Waste ist eine Initiative, die sich darauf konzentriert, die richtigen Bedingungen für die Bewältigung dieser Herausforderung zu schaffen und einen Wandel hin zu resilienten Konsum- und Produktionsmustern auf lokaler Ebene auszulösen. Wir sind dazu da, um gemeinsam mit Ihnen eine solide Zukunft für die nächste Generationen zu ko-kreieren.

Unsere Arbeit lässt sich in drei Schritte unterteilen:

1. Identifizieren und Verstehen des Systems

Der Schlüssel zum Erfolg Ihrer Transition liegt darin, die entscheidenden Personen an einen Tisch zu bekommen. Wir stellen Ihnen unsere Fähigkeiten zur Verfügung, um die Komplexität Ihres Systems auf einer Stakeholder-Map vollständig zu erfassen und sicherzustellen, dass Sie von den Akteuren umgeben sind, die in Ihrer Region tatsächlich etwas bewirken können – und zwar in allen Bereichen des Systems.

2. Kommunikation

Das Umstellen auf eine Kreislaufwirtschaft ist eine positive und hoffnungsvolle Botschaft. Sie muss gehört werden. Wir bieten Ihnen Kommunikationsmittel an, mit denen Sie der Welt mitteilen können, was in Ihrem System geschieht. Dies kann durch Videos, Blog-Artikel, Veranstaltungen und andere Mittel geschehen.

3. Vernetzung

Eine Kreislaufwirtschaft lässt sich nicht ohne Zusammenarbeit erreichen. Das Herzstück unserer Arbeit ist es, dafür zu sorgen, dass sich das gesamte System auf eine bedeutende und effektive Weise vernetzt. Wir pflanzen die Saat der Kooperation in Ihrem System, indem wir innovative Dialogrunden veranstalten.

Was haben Sie davon?

Ein vernetztes, menschliches Gewebe um Sie herum, das bereit ist, den Sprung in eine Wirtschaft zu wagen, die sicherstellt, dass künftige Generationen, auf unserem Planeten ein blühendes Leben führen können. Ein unterstützter Übergang. Ein erprobter Prozess der sozialen Innovation. Eine Chance für Resilienz in der Wirtschaft und die Möglichkeit, zu den PionierInnen der grünen Innovation zu gehören.

Wie kommen wir ans Ziel?

Um die Unabhängigkeit  des Prozesses zu gewährleisten, beabsichtigen wir, unsere Arbeit und ihre Initiativen durch Beiträge aller Interessengruppen zu finanzieren. Die Mitfinanzierung dieses Prozesses ist der Schlüssel zu seinem Erfolg. Denn niemand ist mehr bereit, sich zu beteiligen und einen wirkungsvollen Beitrag zu leisten, als diejenigen, die ein persönliches Interesse daran mitbringen.

Wir schätzen, dass dieses 6-monatige Vorprojekt CHF 220’000 benötigen wird, um ein Erfolg zu werden.

Mehr Infos

Our story

Schritt für Schritt mit stärkeren Kooperationen zu einer regenerativen Wirtschaft.

Unsere Mitgründerinnen Boryana und Julia lernten sich während eines Weiterbildungs- und Inkubation-Programms, dem Catalyst Lab von collaboratio helvetica, kennen. Sie kamen beide mit der Absicht, im Bereich Abfall- und Kreislaufwirtschaft zu arbeiten und sind nun Partnerinnen in einem Projekt zur Beschleunigung des Übergangs zu einer regenerativen Wirtschaft in einer Region.

Wir glauben, dass die menschliche Spezies sich ähnlich wie alle anderen Spezies verhalten und mit der natürlichen Welt interagieren sollte. Das bedeutet keine Abfallproduktion, ständige Anpassung und Weiterentwicklung sowie optimale Nutzung und Wiederverwendung von Ressourcen und Materialien. Die natürliche Umwelt ist regenerativ, wir können auch regenerativ sein.

 

 

 

Boryana Milova

Business innovator

Julia Bodin

Environmental engineer

Das Thema in zahlen

8 millionen tonnen

Plastik pro Jahr gelangen laut Jambeck et al, 2015, Quelle in die Ozeane, Die einzige Möglichkeit, dieses Volumen zu bewältigen, besteht darin, die Verschmutzung am Ursprung zu bekämpfen.

Platz 3

Die Schweiz nimmt im europäischen Ranking der Abfallproduktion pro Kopf den 3. Platz ein, Quelle. Nur die Hälfte davon wird recycelt und kaum etwas davon wird in der Schweizer Produktion wiederverwendet.

3 mal

Die Schweiz konsumiert heute das dreifache an Ressourcen, die sie verbrauchen sollte, um die Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu erreichen. Quelle, Seite 26

19.8%

des Umweltbudgets des Kantons Thurgau wird in die  Abfallwirtschaft und in den Boden investiert, Quelle. Eine Abfallreduktion würde diese Kosten senken.

Warum ist dies wichtig?

Warum ist dies wichtig?

Jährlich gelangen 8 Millionen Tonnen Plastik in die Ozeane (Jambeck et Al. 2015). Das ist ein Müllwagen pro Minute. Sich nur auf die Abfallbeseitigung zu konzentrieren, reicht nicht aus: Wir müssen ehrgeiziger sein und vermeiden, dass diese Verschmutzung überhaupt in die natürliche Umwelt gelangt.

Der Schweizer Ansatz für die Abfallbewirtschaftung ist leider immer noch zu sehr auf Verbrennung und Energiegewinnung durch diesen Prozess ausgerichtet. Die Energiegewinnung ist zwar interessant, aber das Verbrennen von Abfällen erzeugt Treibhausgase und Umweltverschmutzung. Dies ist ein destruktiver Ansatz, der keine Rückgewinnung von Materialien ermöglicht. Weiterhin verbinden die meisten Menschen mit Kreislaufwirtschaft primär Recycling und Recycling-Innovation. Dies sollte jedoch der letzte Schritt bei der Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft sein. Wie die Ellen MacArthur Foundation vorschlägt, beginnt ein erfolgreicher Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft mit vorgelagerten Innovationen.
Gleichzeitig sind der Ressourcen- und Energieverbrauch pro Person sowie die entsprechenden CO2-Emissionen im Kanton Thurgau im Vergleich zu weniger entwickelten Ländern sehr hoch, was mit einem hohen Lebensstandard zusammenhängt (Quelle). Der Kanton zeichnet sich durch einen blühenden Agrarsektor aus, der ein gutes Potenzial für kürzere Lieferketten bei Konsumgütern und mehr lokalen Konsum bietet. Der starke KMU-Sektor kann auch von nachhaltigeren und innovativeren Geschäftspraktiken und sektorübergreifender Zusammenarbeit bei der Erforschung der Kreislaufwirtschaft profitieren.

Arbon, mit der 6500 Jahre alten Geschichte, die viele Entwicklungen und Neuerungen mit sich gebracht hat, ist heute eine zukunfts- und nachhaltigkeitsorientierte Stadt. Dies macht Arbon zu einem fruchtbaren Boden für das Pilotprojekt Future of Waste in der Ostschweiz. Durch diesen Prozess kann sich die Stadt als nationale Pionierstadt für Innovation, sektorübergreifende Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit positionieren.

Unsere Partner

Unsere Ziele und Ergebnisse

Dieses Projekt zielt darauf ab, unsere Beziehung zu Abfall und dessen Entstehung zu überdenken, um die überwältigende Menge an Kunststoffen und anderen Abfällen, die in die Meere gelangen, an der Quelle zu stoppen und alle Beteiligten entlang des Lebenszyklus eines Produkts zu befähigen, etwas zu bewirken. Wir wollen dies erreichen, indem wir die Denkweise von der Wahrnehmung von Abfällen auf die Wahrnehmung von Ressourcen umstellen und alle Beteiligten auf sinnvolle und menschliche Weise mit der Ursache des Problems und auch miteinander in Verbindung bringen. Auf diese Weise fördern wir menschliche Beziehungen und erkunden, wie die effektive Zusammenarbeit in der Kreislaufwirtschaft aussehen könnte.

 

Unser Handeln

Wir gliedern unsere Arbeit in drei Schritte:

Verstehen/Erkennen

Am Anfang unserer Arbeit steht ein umfassendes Verständnis des Systems, in dem Sie sich befinden. Dieser ist wohl der wichtigste Schritt zum Erfolg. Dabei kann es sich um Unternehmen, Geschäfte, Verbraucherorganisationen, Abfallsortierungs- oder Recyclinganlagen sowie lokale Politiker und Behörden handeln. Wir gehen auf die Menschen in Ihrem System zu und befragen sie, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was sie tun und welche Hindernisse es dabei zu überwinden gilt. Unser Ziel ist es, so viel Verbindung auf menschlicher Ebene zu schaffen wie nur möglich.

Kommunizieren

Wir informieren die Zivilgesellschaft und andere Interessengruppen durch Veranstaltungen, Blog-Beiträge, Podcasts, Videos und Kampagnen in den sozialen Medien über das, was wir gelernt haben. Durch Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung fördern wir das Verständnis für eine regenerative Wirtschaft. Dafür versuchen wir den Begriff Abfall neu zu definieren, während die aufgezeichneten Materialien in Zukunft als Multiplikatoren genutzt werden können. Auf diese Weise wird die gesamte Gemeinschaft und das System für die Herausforderungen sensibilisiert, die eine Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft mit sich bringen kann, und somit die Voraussetzungen für eine generative Diskussion über die Zukunft geschaffen.

Vernetzen

Wir laden die im ersten Schritt ermittelten Interessengruppen ein, an einer Reihe von (idealerweise) physischen Dialogrunden teilzunehmen. Dabei entwickeln wir durch achtsame Moderation eine gemeinsame Vision für Arbon, identifizieren Ansatzpunkte und erkunden gemeinsam Kooperations- und Lösungspotenziale für den Übergang zu einer regenerativen Wirtschaft auf lokaler Ebene. Geleitet von neuartigen Methoden der sozialen Innovation streben wir einen ersten Schritt in Richtung eines systemischen Wandels in Arbon an. Vielleicht sogar mit Blick auf eine umfassendere Vision.

Output

Die Arbeit, die wir leisten werden, wird zu einigen klaren Ergebnissen führen:

Berichte, Veröffentlichungen und Dokumente wie eine Stakeholder-Map des lokalen Systems, ein Prozessbericht, eine grafische Aufzeichnung der Dialog Sitzungen und ein Erkenntnisbericht. Akademische Veröffentlichungen werden aus diesem Prozess entstehen und können die neuartigen Methoden der sozialen Innovation, die für eine regenerative Wirtschaft auf lokaler Ebene eingesetzt werden, möglicherweise weltweit bekannt machen.

Multimedia Inhalte für unsere Wissensplattform. Wir werden Artikel, Videos, Podcasts und andere Inhalte erstellen, die darauf abzielen, die Bevölkerung für das Thema Abfall zu sensibilisieren und ihr Wissen darüber zu erweitern. Dadurch soll es für den Einzelnen einfacher werden, die Bedeutung des Mitgestaltens einer regenerativen Wirtschaft zu verstehen und somit auch einige Auswirkungen, die sich aus dem Prozess ergeben können, zu begreifen.

Physische Begegnungen mit wichtigen AkteurInnen entlang der Wertschöpfungskette. Durch unsere Forschung werden wir viele Menschen erreichen, die direkt oder indirekt mit dem Thema Abfall zu tun haben. Vielleicht sind Sie einer von ihnen.  Wir beabsichtigen, Sie zu einem Treffen einzuladen, da einige von Ihnen sich vielleicht nicht kennen oder sich noch nie auf neutralem Boden getroffen haben. Der Aspekt der Unabhängigkeit ist uns wichtig, damit ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Vision entstehen kann, die über den derzeitigen Stand des Wissens und die Hindernisse hinausgehen.

Veranstaltungen, um die breite Öffentlichkeit zu versammeln und sie zu der Aktion einzuladen. Wir werden gemeinsam mit Partnern eine Reihe von Veranstaltungen organisieren, um sichtbar zu machen, was bereits getan wird und was noch kommen wird. Vielleicht sind Sie einer dieser Partner und möchten zu einigen dieser Veranstaltungen beitragen. Sie werden Ihnen Sichtbarkeit verschaffen und Sie als Teil der Interessengruppen zeigen, die bereits aktiv sind.

Outcome

Das Projekt, an dem wir arbeiten, soll langfristig einige Outcomes bringen:

  • Ein tieferes Verständnis für das lokale Ökosystem. Wir hoffen, dass am Ende unseres Zyklus alle Beteiligten ein besseres Verständnis dafür haben, wer in dieselbe Richtung arbeitet und was geschehen muss, damit eine gemeinsame Vision Wirklichkeit wird.
  • Eine gemeinsame Vision für die Zukunft der Abfallwirtschaft. Wir setzen uns für eine gemeinsame Vision dessen ein, was das System in naher Zukunft sehen möchte. Wir hoffen, dass wir durch die Diskussion über die Zukunft des Abfalls erforschen können, wie wir Abfall als Ressource für die Wirtschaft sehen können und so den Begriff Abfall ganz abschaffen können.
  • Ein Bewusstseinswandel in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft. Wir erwarten, dass durch unsere Kommunikation, Wissensplattform, Veranstaltungen und Dialoge sowohl die Zivilgesellschaft als auch die Interessengruppen ein breiteres Verständnis dafür entwickeln, was Kreislaufwirtschaft eigentlich ist und wie weit sie reichen kann. Unsere Arbeit ist beendet, wenn sich das System auf eine natürliche Weise und aus eigener Kraft bewegt, um alle Hindernisse zu überwinden und den Übergang zu Kreislaufwirtschaft und Regeneration zu schaffen.

Wirkung

Das Umdenken und der Übergang zu einer regenerativen und zirkulären Wirtschaft bedeutet, dass wir als Gesellschaft auf vielen Ebenen einen massiven Einfluss haben:

  • Für die Stadt Arbon und den Kanton Thurgau: Zukunftsorientierte Vorbildfunktion und Positionierung für die Umsetzung eines innovativen Transformationsprozesses für den Übergang zu einer regenerativen Wirtschaft in der Schweiz.
  • Für die Bürgerinnen und Bürger von Arbon: Stärkung des Bewusstseins für die Kreislaufwirtschaft, des Know-hows über Abfall (als Ressource) und des Verständnisses für die Potenziale einer regenerativen Wirtschaft.
  • Für lokale Unternehmen und Landwirte: Ermutigung zu nachhaltigem Wirtschaften und Förderung von guten lokalen Beispielen; Hebelwirkung für mehr lokalen Konsum.
  • Für Wissenschaft und Bildung: Handelsorientierte Forschung zu den Erfahrungen in Arbon und dem neuartigen sozialen Innovationsprozess für eine regenerative Wirtschaft kann die Tür für einen neuen akademischen Zweig und mögliche Bildungsprogramme öffnen.
  • Für künftige Generationen und die lokale Umwelt: ein gesteigertes Bewusstsein dafür, wie eine regenerative Wirtschaft künftige Generationen erhalten kann und zu naturnahen Verhaltensweisen führt.

The Arbon team

Darya Gerasimenko

Strategie und Erleichterung
Unity Field

Jörg Gröbli

Lokaler Moderator, Moderator des Prozesses und Senior Facilitator
Das Werk1

Myriam Gröbli

Lokaler Moderator, Moderator des Prozesses und Senior Facilitator
Das Werk1

Severin von Hünerbein

Erleichterung, Strategie und lokale Zusammenarbeit
collaboratio helvetica

Budget

Grundlage: unser Boden

Diese Initiative hat laufende Grundkosten wie Verwaltungskosten, Mietkosten für einen Arbeitsraum und allgemeine Kommunikationskosten. Hierfür rechnen wir mit einem Budget von etwa CHF 50’000.

Phase 1: Saatgut

In Phase 1, der wohl wichtigsten Phase des Projekts, geht es darum, das System zu erkunden und die Menschen darin kennenzulernen. Hierfür sind vor allem Arbeitsstunden für ca. CHF 40’000 budgetiert.

Phase 2: Pflanzen

Dies ist die sichtbarste Phase des Projekts, da sie sich darauf konzentriert, die bereits vorhandenen positiven Aktionen und die Absicht des Projekts der Zivilgesellschaft zu vermitteln. Sie umfasst Arbeitsstunden, die Erstellung von Podcasts und Videos sowie die Unterstützung durch Kommunikationsexperten für ca. CHF 70’000.

Phase 3: Ernte

Die letzte Phase ist der Höhepunkt der Arboner Initiative: Es ist der Moment, in dem sich die Beteiligten treffen und sich die Zukunft von Arbon in einer regenerativen Wirtschaft vorstellen. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. CHF 60’000 für Arbeitsstunden, Moderatoren, Logistikkosten und grafische Aufzeichnungen.

Das Gesamtbudget beträgt CHF 220’000.

Vom Lokalen zu Glokalen

Vom Lokalen zu Glokalen

Die Kreislaufwirtschaft findet nicht in Schubladen statt, sie ist ein systemischer Ansatz.

Die Kreislaufwirtschaft findet nicht in Schubladen statt, sie ist ein systemischer Ansatz. Wir haben uns zwar dafür entschieden, auf lokaler Ebene zu agieren, um die Identifizierung des Systems zu erleichtern und eine Verbindung auf menschlicher Ebene zu ermöglichen. Wir sind aber der festen Überzeugung, dass unser Ansatz zu einer nationalen Bewegung werden muss. Aus diesem Grund ist Future of Waste: Arbon keine einmalige Initiative, sondern eine von vielen Initiativen, die noch kommen werden, ein Teil von etwas Grösserem. Derzeit prüfen wir die Möglichkeit, eine Initiative in Städten wie Nyon, Genf und St. Gallen durchzuführen. Wir wollen die Zyklen in vielen weiteren Städten multiplizieren und schliesslich genug Wissen aufbauen, um sie zu verbinden und auf die kantonale und dann nationale Ebene auszuweiten. Wir setzen auf glokal.

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